Gruppe von Arbeitern in blauen Uniformen, die große Metallplatten entlang einer Straßenabsperrung montieren. Die Szene umfasst einen gepflasterten Gehweg, Fahrzeuge auf der angrenzenden Straße und grüne Hügel im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.
Gruppe von Arbeitern in blauen Uniformen, die große Metallplatten entlang einer Straßenabsperrung montieren. Die Szene umfasst einen gepflasterten Gehweg, Fahrzeuge auf der angrenzenden Straße und grüne Hügel im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel. © JaP Jacina Company

Ziel des Projekts war der Hochwasserschutz der Stadt Banská Bystrica gegen den Fluss Hron.

Ort: 
Banská Bystrica / Slowakei

Bauzeit: 
2018 - 2022

Auftraggeber: 
Slovenský vodohospodársky podnik, š.p. (Slowakische Wasserwirtschaftsgesellschaft)

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Hochwasserschutz für das Stadtgebiet

Ziel des Projekts war der Hochwasserschutz der Stadt Banská Bystrica gegen den Fluss Hron.

Die Bauarbeiten umfassten eine breite Palette von Hochwasserschutzmaßnahmen, die die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit des Stadtgebiets von Banská Bystrica erheblich verbessern sollen. Diese Maßnahmen umfassten den Umbau und die Verstärkung bestehender Flussufer und Deiche, den Bau neuer Hochwasserschutzmauern sowie die Lieferung und Installation mobiler Hochwasserschutzsysteme, die in Notsituationen schnell eingesetzt werden können. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts war der Bau einer Hochwasserpumpstation, die bei Hochwasserereignissen eine kontrollierte Ableitung des Binnenwassers ermöglicht und sicherstellt, dass die Stadt auch dann geschützt bleibt, wenn die Flusspegel kritische Schwellenwerte erreichen.

Das gesamte Hochwasserschutzsystem für die Stadt wurde so konzipiert, dass es einem Hochwasserereignis von 1:100 Jahren standhält, was modernen europäischen Standards für die kommunale Hochwassersicherheit entspricht und den langfristigen Schutz der Einwohner, der Infrastruktur und der lokalen Wirtschaftstätigkeit gewährleistet.

Umfang der Arbeiten

  • Bau eines mobilen Schrankenlagers mit einer Gesamtfläche von 2.900 m², das einen schnellen und organisierten Zugang zu Notfallausrüstung ermöglicht.
  • Bau von Hochwasserschutzmauern auf einer Gesamtlänge von 9,1 km, die eine durchgehende Schutzbarriere über die wichtigsten gefährdeten Gebiete bilden.
  • Lieferung und Installation von mobilen Hochwasserschutzwänden mit einer Gesamtlänge von 4,1 km, die einen flexiblen und schnellen Einsatz bei erhöhter Hochwassergefahr ermöglichen.
  • Bau eines Hochwasserpumpwerks zur Bewältigung und Ableitung von Binnengewässern bei Hochwasserereignissen.

Abgeschlossene Arbeiten (Schlüsselmengen)

  • Stahlbetonpfähle 3.012 Stück
  • Unterirdische Dichtwand im Düsenstrahlverfahren 6,332 m
  • Beton18.250 m³
  • Bauzuschlagstoffe 45.000 Tonnen
  • Bewehrungsstahl 1.300 Tonnen