Baustelle einer Fahrrinnenschleuse an einem Fluss mit Stahlbetonkonstruktionen, Stahlspundwänden und Arbeitern. Im Hintergrund ist die Wasserstraße zu sehen, am Horizont sind städtische Gebäude zu erkennen.
Baustelle einer Fahrrinnenschleuse an einem Fluss mit Stahlbetonkonstruktionen, Stahlspundwänden und Arbeitern. Im Hintergrund ist die Wasserstraße zu sehen, am Horizont sind städtische Gebäude zu erkennen. © Martin Červeňanský / STRABAG

Vollständiger Umbau und Erweiterung der Kläranlage auf der Insel Císařský, Etappe Nr. 0008 - Ausgleichsmaßnahmen

Ort: 
Prag / Tschechische Republik

Bauzeit: 
01/2024 - 09/2025

Auftraggeber: 
Prague Water Management Company, a.s.

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Sperre des Navigationskanals

Vollständige Rekonstruktion und Erweiterung der Kläranlage auf der Insel Císařský, Etappe Nr. 0008 - Kompensationsmaßnahmen.

Gegenstand des öffentlichen Auftrags ist die Ausführung von Bauarbeiten, die in der Realisierung eines dauerhaften Verschlusses der Troja-Schifffahrtsrinne in Form eines Wehrbauwerks mit beweglicher Überfallkante bestehen.

Das Profil des dauerhaften Verschlusses der Schifffahrtsrinne ist so gestaltet, dass es zu keiner unnötigen Einschränkung des Abflusses kommt. Daher wurden zunächst die Grundmaße des erforderlichen Abflussbereiches ermittelt. Die vorgeschlagene Breite des Staufeldes des endgültigen Verschlusses beträgt 22,50 m, was den Anforderungen der Staatlichen Schifffahrtsverwaltung an die Beibehaltung einer Fahrrinnenbreite von 20,00 m entspricht und die Erhaltung der bestehenden Bedingungen für den Betrieb des Kleinwasserkraftwerks an der Schleuse Podbaba gewährleistet.

Nur der obere Teil der Seitenpfeiler wird sichtbar sein. Der Zugang zu den Maschinenräumen erfolgt über eine ebenerdige Klappe. Stützmauern bilden einen Umschlagplatz für einen Mobilkran. Eine von einem Hydraulikmotor angetriebene Stahlrohrklappe, die bei Bedarf an die Schächte herangefahren wird, dient als Absperrvorrichtung. Die Klappe ist in zwei Hälften geteilt und wird in den Uferflügeln und dem Unterbau montiert. Die Klappe selbst ist zwischen zwei Uferpfeilern aus Beton befestigt. Von den Uferpfeilern aus gibt es Zugänge in Form von Flügeln aus Spundwänden, die nahtlos an die bestehenden Ufer der Fahrrinne anschließen. Bei normalen Strömungsverhältnissen in der Moldau wird der Verschluss bis auf den Grund der Fahrrinne abgesenkt, d.h. er wird nicht sichtbar sein.

Technische Parameter:

  • Spiegelsymmetrisches Klappenpaar mit horizontaler Drehachse an der Unterseite, Material: S355-Stahl
  • Abmessungen: Verschlussbreite 22,5 m, maximale Dammhöhe 4,1 m
  • Anzahl der Klappen: 2
  • Art der Vorrichtung: beweglicher Klappenverschluss
  • Luftaufnahme eines im Bau befindlichen Flussschifffahrtskanals mit einem teilweise errichteten Schleusenbauwerk mit Stahlspundwänden, schweren Maschinen und Baumaterialien entlang des Ufers. In der Umgebung befinden sich eine parallel verlaufende Bahnlinie, Zufahrtsstraßen und vereinzelte Gebäude. Rechts ist ein breiter Fluss zu sehen und am Horizont eine entfernte Stadtlandschaft.
    © Martin Červeňanský / STRABAG
  • Luftaufnahme einer Flussschifffahrtskanal-Baustelle mit einem teilweise errichteten Schleusenbauwerk mit Stahlspundwänden, schweren Maschinen und Baufahrzeugen an den Ufern. Die Szene umfasst einen breiten Fluss mit Brücken im Hintergrund, angrenzende Bahngleise und eine hügelige Stadtlandschaft unter klarem Himmel.
    © Martin Červeňanský / STRABAG
  • Nahaufnahme einer im Bau befindlichen Flussschleuse, die zeigt, wie das Wasser über eine Reihe von gebogenen Barrieren fließt, die eine kontrollierte Kaskade bilden, mit turbulentem Wasser auf der rechten Seite. Im Hintergrund sind Arbeiter in Schutzausrüstung und Baumaschinen entlang der Betonstruktur zu sehen, umgeben von Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.
    © Pavel Nejdl / STRABAG